Tanja´s Traumkatze

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Tanja´s Traumkatze

Beitragvon Sandra » 17. Sep 2010, 12:09

Tanja sehnlichster Wunsch ist eine Katze. Vielleicht geht dieser Wunsch zu ihrem 11. Geburtstag in Erfüllung?
Auf dem Tisch findet sie ein Packet, das ihre Hoffnungen wachsen lässt. Ist da nicht vielleicht ein Katzenklo …
Doch Tanja wird enttäuscht. Wieder bekommt sie keine Katze. Zumindest keine lebendige. Ihre Mutter hat Tanja eine Plüschkatze geschenkt.
Ein hübsches Tier, doch sie ist nicht lebendig!

Bereits nach der ersten Seite kann man sich gut in die Protagonistin einfühlen. Lacht und weint mit ihr, kann ihre Trauer und Wut sehr gut nachvollziehen.
Ich musste mich „zwingen“ weiterzulesen, weil mir das Mädchen einfach sehr leid tat.


Aber dann ergibt sich eine glückliche Wendung.
Auf dem Heimweg trifft Tanja eine weiße Katze. Sie hat kein Halsband, scheint niemandem zu gehören. Aber hat sie wirklich keinen Besitzer?
Vorübergehend darf sie die Katze behalten, bis der Eigentümer gefunden wird.

Tanja beginnt aufzublühen, man freut sich mit ihr, spürt ihre Freude, die Maren Frank wie ein Funkensprung in Worte umzusetzen vermag.


Doch wer denkt, die Geschichte würde nun enden, der täuscht.
Avelin, die Katze, ist keine normale Katze! Sie ist die Herrscherin des Katzenkönigkreiches Anjulistan. Gemeinsam erleben die beiden dort zahlreiche Abenteuer, die ich hier aber nicht vorweg nehmen möchte.


Dieses Buch ist geeignet für die ganze Familie, spannend, träumerisch und zugleich doch nahe an der Realität. Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt werden hier groß geschrieben, ohne aufdringlich zu wirken.


Liebevolle Illustrationen lockern das 102seitige Buch auf, das ich jedem – nicht nur Katzenliebhabern – gern ans Herz legen möchte.
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Re: Tanja´s Traumkatze

Beitragvon Alina » 8. Okt 2010, 22:07

Eine eigene Katze haben, das ist Tanjas Herzenswunsch. Doch leider spielt da ihre Mutter nicht so ganz mit. Ein lebendiges Tier bedeutet gleichzeitig Verantwortung. Und ob ihre Tochter bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen, da ist sich Mama Ellen nicht so sicher.

Als sich auch zu ihrem 11. Geburtstag ihr grösster Wunsch nicht erfüllt, ist Tanja sehr traurig und enttäuscht. Doch bereits am nächsten Tag nimmt das Schicksal eine freudige Wendung. Auf dem Nachhauseweg findet das Mädchen eine kleine weisse Katze, die ihr folgt. Sie nimmt sie mit und bekommt schliesslich das Einverständnis ihrer Mutter, sie zu behalten, allerdings nur so lange, bis sich der rechtmässige Besitzer meldet.

Doch Avelin entpuppt sich als eine ganz besondere Katze, die Herrscherin des Königreiches Anjulistan. Dies ist ein Traumland, in dem unzählige Katzen leben. Nachts nimmt Avelin Tanja mit auf die Reise über dem Regenbogen, der direkt in ihr Königreich führt. Dort wird dem Mädchen langsam klar, dass sie dazu auserwählt wurde, Anjulistan von den bösen Mächten, die von dem Land Besitz ergreifen wollen, zu retten. Doch wird sie es wirklich schaffen, das Böse zu vernichten?

"Tanjas Traumkatze" ist ein wunderschönes Buch, das nicht nur Kinderherzen begeistert. Hätte mir jemand vorher gesagt, wie sehr mich diese Geschichte fesseln würde, hätte ich vermutlich nur ungläubig geschmunzelt. Denn normalerweise sind eher Thriller und Mysteryromane mein Ding. Doch Tanjas Story hat mich schon nach einigen Seiten so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich sie in einem Zug durchlesen musste. Ich habe mit den Hauptpersonen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Und zum Schluss konnte ich meine Tränen einfach nicht mehr zurückhalten.

Besonders süss fand ich auch die Zeichnungen, sowie die Pfötchenspuren, die sich durch das ganze Buch ziehen.

Der Autorin ist es gelungen, eine bezaubernde Geschichte zu schreiben - so real und doch fantasievoll. Ich kann "Tanjas Traumkatze" einfach nur jedem empfehlen, ob jung oder alt, dies ist ein tolles Buch für die ganze Familie!
LG
Alina

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Re: Tanja´s Traumkatze

Beitragvon Maren » 9. Okt 2010, 11:40

Ganz lieben Dank für die tollen Rezis.
Wenn ich es schaffe, mit einer Geschichte jemanden so zu berühren und sie so rüberzubringen, wie ich sie selbst empfunden habe und gehofft habe, umsetzen zu können, dann weiß ich, dass ich beim Schreiben irgendwas richtig gemacht haben muss. Und das ist für mich ein wunderschönes Gefühl. :D
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